Kultur und Infrastruktur: Wie die Stadt trotz Sparzwang Projekte vorantreibt
Lotta HofmannKultur und Infrastruktur: Wie die Stadt trotz Sparzwang Projekte vorantreibt
Mehrere wichtige Projekte und kulturelle Initiativen in der Stadt kommen trotz knapper Haushaltsmittel voran. Zwar gibt es in einigen Bereichen Anpassungen, doch die institutionelle Kulturförderung bleibt gesichert, und die Modernisierung öffentlicher Einrichtungen schreitet voran.
Neue Mahnmale, Barrierefreiheitsmaßnahmen und Sportinfrastrukturen wurden bereits fertiggestellt oder sind für die kommenden Monate geplant. Die Stadt hat bestätigt, dass die 20.000 Euro für die institutionelle Kulturförderung unangetastet bleiben und so die lokale Kunstszene weiterhin unterstützt wird. Zwei Spielstätten, das Theas Theater und der Puppenpavillon in Bensberg, erhalten Zuschüsse in Höhe von 12.500 bzw. 7.500 Euro.
Unterdessen wird das Bergische Museum in Bensberg schrittweise wiedereröffnet. Nach kleineren Reparaturen für 40.000 Euro können Teile des Museums ab Juni wieder Besucher empfangen. Zudem wird ein umfassender Plan zur Modernisierung der elektrischen Anlagen erarbeitet.
Am Haus der Musik laufen derzeit Barrierefreiheitsmaßnahmen: Ein Aufzug soll den stufenlosen Zugang ermöglichen. An der Nelson-Mandela-Gesamtschule wird die Turnhalle nach elektrischen Modernisierungsarbeiten im Herbst wieder eröffnet.
Auch neue Freizeitflächen wurden fertiggestellt. Der Beachvolleyballplatz und die Pétanque-Bahn auf dem ehemaligen Sportgelände in Katterbach stehen nun der Öffentlichkeit zur Verfügung. Zudem werden weitere Stolpersteine – kleine Gedenktafeln – verlegt, um an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern.
Für die Karnevalsveranstaltungen 2027 wird geprüft, ob diese in Schulturnhallen stattfinden könnten, falls die geplanten Veranstaltungsort-Änderungen umgesetzt werden.
Die kulturellen und öffentlichen Infrastrukturprojekte der Stadt machen weiterhin Fortschritte: Reparaturen, Barrierefreiheitsmaßnahmen und neue Einrichtungen nehmen Gestalt an. Die Förderung wichtiger Institutionen bleibt geschützt, während Mahnmale und Sporteinrichtungen das Angebot für Einwohner und Besucher gleichermaßen erweitern.






