Kreis Mettmann setzt auf Wärmebildkamera für flächendeckende Gebäudebestandsanalyse
Julian SchmitzKreis Mettmann setzt auf Wärmebildkamera für flächendeckende Gebäudebestandsanalyse
Kreis Mettmann startet großangelegte Gebäudebestandsanalyse
Im nordrhein-westfälischen Kreis Mettmann hat eine flächendeckende Erhebung des Gebäudebestands begonnen. Ein mit einer Wärmebildkamera ausgestattetes Flugzeug wird Immobilien scannen, um Energieverluste zu identifizieren. Die Methode liefert deutlich präzisere Ergebnisse als reine Sichtprüfungen.
Die Luftbildthermografie kann Wärmeverluste und strukturelle Schwachstellen aufdecken, die dem bloßen Auge verborgen bleiben. So lassen sich gezielt Sanierungsbedarfe ermitteln, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern. Der Kreis will die gewonnenen Daten nutzen, um Renovierungen zu beschleunigen – denn die bisher zögerliche Umsetzung gilt als Hindernis für die Klimaziele.
Andere Kommunen haben ähnliche Ansätze bereits erprobt und ihre Erfahrungen weitergegeben. Mettmann hat zudem Bedenken zum Datenschutz ausgeräumt und stellt sicher, dass die Erhebung den gesetzlichen Vorgaben entspricht.
Die Untersuchung soll Energieeinsparpotenziale im gesamten Kreisgebiet aufzeigen. Durch die Identifizierung ineffizienter Gebäude unterstützt das Projekt die Bemühungen, die Klimaziele zu erreichen. Die Ergebnisse werden als Grundlage für künftige Modernisierungen des Wohnungsbestands in der Region dienen.
