Krefelds Oberbürgermeister attackiert Merz: „Statt Lösungen nur Schuldzuweisungen“

Krefelds Bürgermeister kritisiert Merz und fordert mehr Geld - Krefelds Oberbürgermeister attackiert Merz: „Statt Lösungen nur Schuldzuweisungen“
Ein öffentlicher Streit ist zwischen dem Krefelder Oberbürgermeister und dem deutschen Bundeskanzler über städtischen Verfall und Migration entbrannt. Frank Meyer, der SPD-Bürgermeister der Stadt, warf Kanzler Friedrich Merz vor, keine echten Lösungen für kämpfende Kommunen anzubieten. Im Mittelpunkt des Konflikts stehen Finanzierungslücken und soziale Spannungen in Gebieten mit hohem Migrantenanteil.
Meyer verwies auf gravierende Probleme in Krefeld, darunter überquellende Müllberge, schlecht beleuchtete Straßen und marode Infrastruktur. Er schilderte, wie Reinigungskräfte oft kurz nach der Beseitigung erneut Abfall vorfänden – eine enorme Belastung für die ohnehin knappen Ressourcen. Auch der Einzelhandelsrückgang und verfallene öffentliche Plätze führte er auf jahrelange Unterfinanzierung zurück.
Der Oberbürgermeister kritisierte Merz’ Fokus auf Migranten als Ablenkung von den eigentlichen Problemen. Es sei absurd, Menschen aufgrund ihrer Herkunft an den Pranger zu stellen, statt die dringend benötigte finanzielle Unterstützung für die Kommunen in den Vordergrund zu rücken. Meyer räumte zwar soziale Herausforderungen in bestimmten Stadtteilen ein – etwa Obdachlosigkeit, psychische Erkrankungen und aggressives Betteln –, betonte aber, dass dies nicht primär mit Migration zusammenhänge.
Merz präzisierte später seine früheren Äußerungen und verwies auf Bedenken hinsichtlich Migranten ohne dauerhaften Aufenthaltsstatus, Arbeitsplatz oder Einhaltung deutscher Regeln. Konkrete Vorschläge der Bundesregierung zur Lösung dieser Probleme oder zur Unterstützung von Städten wie Krefeld blieben jedoch aus.
Der Streit lässt Krefelds Schwierigkeiten ungelöst zurück – ohne unmittelbare Pläne für zusätzliche Mittel oder politische Kurskorrekturen. Meyers Kritik unterstreicht die Kluft zwischen nationaler Rhetorik und lokalem Handlungsbedarf. Vorerst bleibt die Stadt mit finanzieller Not und sozialen Spannungen allein, ohne neue Lösungsansätze in Sicht.

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