25 March 2026, 02:05

Krefelds Handball-Turnier wird zum Sprungbrett für olympische Träume und Nachwuchs-Schiedsrichter

Großer Hallenstadium mit Zuschauern bei einem Handballspiel, mit Sitz- und Stehplätzen, einem Netz auf der linken Seite, Hintergrundtexttafeln, Deckenbeleuchtung und sichtbaren Dachröhren.

Krefelds Handball-Turnier wird zum Sprungbrett für olympische Träume und Nachwuchs-Schiedsrichter

Das jährliche Handball-Turnier in Krefeld erhält in diesem Jahr besondere Bedeutung. Zum ersten Mal wird der Wettbewerb in der zweiten Liga ausgetragen – für alle Beteiligten steigen damit die Erwartungen. Die Veranstalter hoffen zudem, dass das Event Krefelds Bewerbung um die Olympischen Spiele vorantreibt und mehr Menschen motiviert, sich als Handball-Schiedsrichter zu engagieren.

Die Vorbereitungen begannen am Dienstag: Mannschaften transportierten Böden, Tore und Veranstaltungstechnik in die Yayla Arena. Der Umzug stellt eine logistische Herausforderung dar, da der Verein seine gewohnte Spielstätte verlässt, um dem wachsenden Umfang des Turniers gerecht zu werden. Erwartet werden rund 5.000 Zuschauer.

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Die HSG Krefeld hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich nach oben gearbeitet. Unter Trainer Kevin Dörnemann dominierte das Team in der Saison 2023/24 die Regionalliga West, erlitt nur wenige Niederlagen und sicherte sich über die Playoffs den Aufstieg. Dieser Erfolg folgte auf eine schwierige Phase nach dem Abstieg aus der 3. Liga 2020, der zu finanziellen Kürzungen und einem Umbruch im Kader gezwungen hatte.

Vereinsvorsitzender Simon Krivec sieht den Wechsel in die Yayla Arena als entscheidend an, um dem Turnier einen besonderen Charakter zu verleihen. Die größere Location solle neue Sponsoren anziehen und das Profil der Veranstaltung schärfen. Geschäftsführer André Schicks pflichtete dem bei: Zwar sei der Umzug eine Herausforderung, doch zeige sich der Verein dankbar für die erhaltene Unterstützung.

Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Krefeld, steht voll hinter dem Projekt. Mit Erfahrung aus seiner Zeit bei der Sparkasse Solingen und dem Bergischen HC kennt er die Anforderungen des Profisports. Grunwald betonte, wie wichtig starke institutionelle und wirtschaftliche Partnerschaften für den Erfolg des Events seien.

Das Turnier wird die HSG Krefeld nun erstmals in der 2. Handball-Bundesliga auf die Probe stellen. Doch es geht um mehr als Sport: Es soll das lokale Interesse am Handball-Schiedsrichterwesen stärken und Krefelds olympische Ambitionen untermauern. Veranstalter und Sponsoren arbeiten Hand in Hand, um aus der erweiterten Ausgabe ein nachhaltiges Erfolgsprojekt zu machen.

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