Kestenholz-Gruppe übernimmt traditionsreiches Mercedes-Autohaus in Aachen bis 2026
Lotta HofmannKestenholz-Gruppe übernimmt traditionsreiches Mercedes-Autohaus in Aachen bis 2026
Die Kestenholz-Gruppe hat ihre jüngste Expansion in Deutschland bekannt gegeben: die Übernahme eines Mercedes-Benz-Autohauses in Aachen. Die Transaktion, die am 1. November 2026 abgeschlossen werden soll, markiert einen weiteren Schritt in der langfristigen Wachstumsstrategie des Unternehmens im gesamten Land. Alle Mitarbeiter am Standort Aachen behalten unter der neuen Führung ihre Arbeitsplätze.
Die 1952 im schweizerischen Niederdorf gegründete Kestenholz-Gruppe arbeitet seit über 70 Jahren mit Mercedes zusammen. 1998 betrat sie erstmals den deutschen Markt und wuchs seitdem stetig – unter anderem durch die Übernahme der Vertriebsregion Südbaden im Jahr 2015. In den letzten Jahren folgte eine Reihe weiterer Autohaus-Übernahmen, die die bundesweite Präsenz des Unternehmens festigten.
Das Autohaus in Aachen selbst blickt auf eine lange Tradition zurück: Seine Wurzeln reichen bis ins Jahr 1912, heute verfügt es über moderne Einrichtungen, darunter eine Flagship-Ausstellungshalle. Nach der Integration wird das Netzwerk der Kestenholz-Gruppe 24 Standorte mit rund 1.650 Mitarbeitern umfassen. Der Umsatz des Unternehmens lag im letzten Geschäftsjahr bei etwa 750 Millionen Euro.
Unter der Führung von CEO Thomas Kestenholz und dem Immobiliengeschäftsführer Daniel Kestenholz treibt das Unternehmen die geografische Expansion, Infrastrukturmodernisierungen und eine beschleunigte Digitalisierung voran. Mit der Übernahme in Aachen soll die Stabilität einer großen Unternehmensgruppe mit den Werten eines familiengeführten Betriebs verbunden werden.
Die Transaktion stärkt die Position der Kestenholz-Gruppe in Deutschland und sichert gleichzeitig Arbeitsplätze in Aachen. Mit 24 Standorten und einer Belegschaft von 1.650 Mitarbeitern baut das Unternehmen seine jahrzehntelange Partnerschaft mit Mercedes weiter aus. Der Schritt steht zudem im Einklang mit den übergeordneten Zielen der Modernisierung und des digitalen Wachstums.