30 April 2026, 20:07

Jens Castrop vor WM-Nominierung: Kann der Problemspieler Korea helfen?

Junge Männer in Sportuniformen spielen Fußball auf einem Rasenfeld mit Bäumen, Zaun und Tor.

Jens Castrop vor WM-Nominierung: Kann der Problemspieler Korea helfen?

Jens Castrop, ein deutsch-koreanischer Mittelfeldspieler, steht kurz davor, in den WM-Kader Koreas berufen zu werden, wenn die endgültige Liste am 16. Mai bekannt gegeben wird. Der 25-Jährige spielt derzeit für Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga, hatte in seiner Karriere jedoch wiederholt mit disziplinarischen Problemen auf dem Platz zu kämpfen.

Castrops aggressives Spiel brachte ihn schon oft in Schwierigkeiten. In der letzten Saison in der zweiten Liga sammelte er in nur 25 Einsätzen elf gelbe Karten. Sein jüngster Vorfall ereignete sich während eines Spiels gegen den VfL Wolfsburg, als er nach einem harten Foul an Sael Kumbedi mit einer roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Die Attacke zog eine dreispielige Sperre nach sich, die Castrop später als zu hart kritisierte.

Trotz seiner disziplinarischen Vorgeschichte hat sich der Mittelfeldspieler inzwischen einen Stammplatz in der koreanischen Nationalmannschaft erarbeitet. Seit seinem Debüt im vergangenen Herbst kam er bereits zu fünf Länderspieleinsätzen. Angesichts der bevorstehenden WM hat er nun versprochen, seine Emotionen besser im Griff zu behalten – falls er nominiert wird.

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Offen sprach Castrop über seine Ziele für das Turnier. Er gab zu, dass er der koreanischen Mannschaft zum Erfolg verhelfen und weitere disziplinarische Rückschläge vermeiden wolle. Sein Fokus liege darauf, sich auf der weltweiten Bühne zu beweisen.

Die offizielle Bekanntgabe des WM-Kaders erfolgt am 16. Mai. Sollte Castrop berufen werden, wird er versuchen, seinen kämpferischen Spielstil mit mehr Disziplin in Einklang zu bringen. Seine Erfahrung in der Bundesliga und im internationalen Fußball könnte sich für den WM-Auftritt Koreas als wertvoll erweisen.

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