14 April 2026, 18:07

Großübung in Mechernich-Kommern testet Gefahrguteinsatz unter Realbedingungen

Eine Gruppe von Männern in blauen Hemden und gelben Helmen arbeitet an Maschinen in einer Fabrik, wobei einer Wasser auf den Boden sprüht.

Großübung in Mechernich-Kommern testet Gefahrguteinsatz unter Realbedingungen

Großübung am Logistikstandort Mechernich-Kommern: Gefahrguteinsatz unter Realbedingungen

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Eine Notfallübung am Verteilzentrum Mechernich-Kommern zog große Aufmerksamkeit auf sich, nachdem sich dort ein simulierter Gefahrstoffunfall ereignete. Auslöser des Szenarios war ein verletzter Mitarbeiter, der nach dem Austritt eines weißen Pulvers und dem Auslaufen einer Flüssigkeit aus einem Paket medizinische Hilfe benötigte. Feuerwehr- und Rettungskräfte rückten umgehend an – als handele es sich um einen echten Ernstfall.

Der Vorfall begann mit einem Umschlag, der das weiße Pulver enthielt, sowie einem undichten Flüssigkeitsbehälter, durch die ein Mitarbeiter verletzt wurde. Der Angestellte verlor das Bewusstsein, drei weitere Personen brachen aufgrund ausströmender Dämpfe zusammen. Die Rettungskräfte wurden sofort alarmiert und trafen zur Lagebeurteilung ein.

Das ABC-Team – bestehend aus Fachkräften aus Mechernich und Zülpich – drang in das Gebäude vor, um die Lage zu erkunden. Die ausgetretenen Stoffe sicherten sie mit speziellen Auffangbehältern. Gleichzeitig wurden zwei Verletzte gerettet und an einem Sperrbereich erstversorgt, während zwei weitere Personen in der kontaminierten Zone eingeschlossen blieben.

Die Einsatzaktion dauerte knapp zwei Stunden und umfasste rund 40 Einsatzkräfte sowie acht Fahrzeuge. Schließlich gelang es, die beiden verbliebenen Personen unverletzt aus dem Gebäude zu bergen. Die Übungsleiter und verantwortlichen Einsatzkräfte zeigten sich mit dem Ablauf zufrieden.

Die Übung stieß auch bei Mitarbeitenden und Rettungsfachleuten aus der Region auf Interesse, die die Maßnahmen vor Ort verfolgten.

Die Großübung diente der Erprobung der Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdiensten bei einem Gefahrguteinsatz. Alle vier betroffenen Personen konnten gerettet, die ausgetretenen Stoffe sicher geborgen werden. Die Aktion bot wertvolle Schulung für die Einsatzkräfte und unterstrich die Vorbereitung auf reale Notfälle.

Quelle