15 May 2026, 12:14

Großrazzia deckt Mindestlohnverstöße und illegale Beschäftigung in NRW auf

Plakat mit einem britischen Granitarbeiter vor einer Berg- und Baumkulisse, das besagt, dass faire Löhne in Ordnung sind, aber Arbeit das Ziel ist.

Großrazzia deckt Mindestlohnverstöße und illegale Beschäftigung in NRW auf

Mehr als 100 Kontrollbeamte führten am 13. März 2025 groß angelegte Razzien in Köln, Bonn, Leverkusen und den umliegenden Kreisen durch. Bei den Überprüfungen wurden 18 Unternehmen und 73 Beschäftigte kontrolliert – dabei kamen zahlreiche Verstöße gegen Mindestlohnvorschriften und illegale Beschäftigungspraktiken ans Licht.

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In Köln wurden 13 Betriebe und 47 Personen überprüft. Die Prüfer stellten fest, dass neun Arbeitgeber die nach dem Mindestlohngesetz vorgeschriebenen Arbeitszeiterfassungen nicht ordnungsgemäß geführt hatten. Bei drei Beschäftigten bestand der Verdacht, dass sie unter dem gesetzlichen Mindestlohn entlohnt wurden, während sechs weitere offenbar ohne korrekte Anmeldung bei der Sozialversicherung beschäftigt waren.

Zudem wurden sieben Personen entdeckt, die illegal in Restaurants oder Imbissen arbeiteten. Das Hauptzollamt Köln hat gegen die betroffenen Arbeitgeber nun Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Rahmen der Aktion identifizierten die Behörden außerdem sechs Verdachtsfälle auf Sozialleistungsbetrug.

In Bonn erstreckten sich die Kontrollen auf fünf Unternehmen und 26 Beschäftigte. Weitere Ermittlungen sollen nun klären, ob alle betroffenen Arbeitnehmer korrekt bei der Sozialversicherung gemeldet waren.

Die Aktion zeigte eine weit verbreitete Missachtung von Arbeits- und Lohnvorschriften. Zusätzliche Überprüfungen werden das volle Ausmaß der Verstöße aufdecken. Arbeitgebern, die gegen die Regeln verstoßen haben, drohen rechtliche Konsequenzen.

Quelle