Großbrand zerstört Scheune in Neukirchen-Vluyn – Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Flammen
Lotta HofmannGroßbrand zerstört Scheune in Neukirchen-Vluyn – Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Flammen
Großbrand in Scheune am frühen Freitagmorgen in Neukirchen-Vluyn
In den frühen Morgenstunden des Freitag brach auf der Heckrathstraße in Neukirchen-Vluyn ein großes Scheunenfeuer aus. Gegen 04:40 Uhr ging bei den Rettungskräften ein Notruf ein: Ein Gebäude stand in Vollbrand, mit meterhohen Flammen und dichtem Rauch. Die örtliche Feuerwehr rückte umgehend mit dem Einsatzstichwort „B4 – Landwirtschaft“ in voller Stärke aus.
Bei Eintreffen der Kräfte brannte eine 19 mal 10 Meter große Scheune lichterloh. Durch die extreme Hitze stürzten Teile des Daches sowie ein Giebel ein. Aus Sicherheitsgründen musste später auch der zweite Giebel kontrolliert abgerissen werden.
Der Löscheinsatz gestaltete sich aufwendig: Mehrere Trupps gingen das Feuer von verschiedenen Seiten an. Fünf C-Hohlstrahlrohre und zwei Monitorstrahlrohre kamen zum Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Gleichzeitig wurden brennende Materialien aus der Scheune gezogen und auf angrenzenden Feldern verteilt, um sie dort zu löschen – ein Prozess, der aufgrund der großen Menge mehrere Stunden dauerte.
Unterstützung erhielt die Feuerwehr vom Technischen Hilfswerk (THW) aus Moers, das einen Radlader bereitstellte, um Stroh aus dem brennenden Gebäude zu räumen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) aus Kamp-Lintfort versorgte die Einsatzkräfte mit Verpflegung. In der Nähe wurden Hühner in einem angrenzenden Stall mit Wasser gekühlt, um sie vor der Hitze zu schützen.
Erst um 17:15 Uhr konnte die Feuerwehr „Brand aus“ melden. Die Aufräum- und Nachlöscharbeiten zogen sich bis etwa 19:07 Uhr hin.
Das Feuer zerstörte die Scheune vollständig und erforderte den koordinierten Einsatz mehrerer Hilfsorganisationen. Die eingestürzten Dachteile und Giebel wurden gesichert, während die restlichen Glutnester vollständig gelöscht wurden. Verletzte gab es nicht – auch die Hühner im Nachbarstall blieben unversehrt.






