26 June 2026, 06:04

Glasfaserausbau in Niederkrüchten gestoppt – Deutsche Glasfaser pausiert bis 2027

Faseroptik in Elmpt        Deutsche Glasfaser setzt Expansion vorerst aus

Glasfaserausbau in Niederkrüchten gestoppt – Deutsche Glasfaser pausiert bis 2027

Deutsche Glasfaser verzichtet auf Ausbau des Glasfasernetzes in Niederkrüchten – mindestens bis Ende 2027

Das Unternehmen Deutsche Glasfaser hat beschlossen, den Ausbau seines Glasfasernetzes in der nordrhein-westfälischen Gemeinde Niederkrüchten frühestens bis Ende 2027 auszusetzen. Als Begründung nannte das Unternehmen fehlende wirtschaftliche Tragfähigkeit. Bereits jetzt verfügen über 96 Prozent der Haushalte in der Region über einen Internetanschluss mit bis zu 1.000 Mbit/s, fast alle können mindestens 100 Mbit/s nutzen.

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Anfang 2025 hatte Deutsche Glasfaser in Elmpt, einem Ortsteil von Niederkrüchten, das sogenannte Nachfragebündelungsverfahren abgeschlossen. Ursprünglich war ein marktgetriebener Ausbau ohne öffentliche Fördergelder oder größere administrative Unterstützung geplant gewesen. Lokale Behörden und ehrenamtliche Helfer hatten sich stark für das Projekt engagiert, um den Einwohnern schnelleres Internet zu ermöglichen.

Trotz dieser Bemühungen bestätigte das Unternehmen, ausreichend neue Kundenverträge für die Rentabilität der Arbeiten gesammelt zu haben. Später teilte Deutsche Glasfaser der Kommune jedoch mit, dass Niederkrüchten vorerst nicht in den Ausbauplänen bis 2027 berücksichtigt werde. Frank Kriegers, der bereits frühere Infrastrukturprojekte der Gemeinde begleitet hatte, führte die Entscheidung auf die allgemeinen wirtschaftlichen Herausforderungen zurück, vor denen Netzbetreiber in Deutschland derzeit stehen.

Die Gemeindeverwaltung rät Bürgern mit Fragen zum Projekt oder zu Verträgen, sich direkt an Deutsche Glasfaser zu wenden.

Durch die Verzögerung wird der Glasfaserausbau in Elmpt nicht vor 2028 beginnen. Die meisten Haushalte in Niederkrüchten bleiben vorerst auf die bestehenden Hochgeschwindigkeitsverbindungen angewiesen. Die Entscheidung spiegelt die anhaltenden finanziellen Belastungen wider, unter denen die deutsche Telekommunikationsbranche leidet.

Quelle