Gerüchte um Merz-Rücktritt: Regierung dementiert Führungswechsel-Spekulationen
Jakob WagnerGerüchte um Merz-Rücktritt: Regierung dementiert Führungswechsel-Spekulationen
Berichte über mögliche Gespräche, Bundeskanzler Friedrich Merz durch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst zu ersetzen, sind öffentlich geworden. Mehrere Medien berichteten über angebliche interne Forderungen nach einem Führungswechsel in der Partei. Die Vorwürfe lösten offizielle Reaktionen von Regierungsvertretern aus.
Regierungssprecher Stefan Kornelius nahm während einer Pressekonferenz zu den Spekulationen Stellung. Er wies die Berichte als „Gerüchte und Mutmaßungen“ zurück und lehnte weitere Kommentare ab: „Dazu werde ich mich nicht äußern.“ Auch wollte er nicht bestätigen, ob Merz und Wüst miteinander in Kontakt standen.
Kornelius beschrieb die aktuelle Stimmung des Kanzlers als „sehr positiv und konstruktiv“. Er betonte, Friedrich Merz konzentriere sich weiterhin auf die „Reformagenda“, die die Bundesregierung als zentrale Priorität definiert habe. Zudem verwies der Sprecher darauf, dass Merz regelmäßig mit Mitgliedern der CDU-Führung und des Vorstands im Austausch stehe.
Eine offizielle Bestätigung für Gespräche über einen möglichen Wechsel an der Parteispitze gibt es nicht. Stefan Kornelius unterstrich erneut die Entschlossenheit der Regierung, die gesetzten Ziele zu verfolgen. Nach Angaben von Regierungsvertretern liegt der Fokus weiterhin auf der Umsetzung der Reformagenda.
