"Geister-E-Scooter" in Duisburg mahnt nach tödlichem Unfall zur Verkehrssicherheit
Lotta Hofmann"Geister-E-Scooter" in Duisburg mahnt nach tödlichem Unfall zur Verkehrssicherheit
In Duisburg wird bald ein weiß gestrichener E-Scooter an einer Unfallstelle aufgestellt. Er soll an einen tödlichen Unfall mit einem solchen Fahrzeug erinnern. Das als „Geister-E-Scooter“ bekannte Mahnmal macht die menschlichen Schicksale hinter den Unfallstatistiken sichtbar.
Der komplett weiße Roller wird von der Zentralen Polizeidienststelle Nordrhein-Westfalen bereitgestellt und bleibt zwei bis drei Monate am Ort des Geschehens. Anlass ist ein tödlicher Unfall in der Region.
E-Scooter sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Dennoch unterschätzen viele Fahrerinnen und Fahrer die Gefahren, die von ihnen ausgehen. Hohe Geschwindigkeiten, das Fehlen einer Knautschzone und das Nicht-Tragen eines Helms können zu schweren Verletzungen führen – besonders am Kopf.
Die örtliche Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, die Verkehrsregeln einzuhalten. Besonders betont wird, achtsam und verantwortungsbewusst zu fahren. Wo immer möglich, wird dringend das Tragen eines Helms empfohlen.
Der Geister-E-Scooter steht als stumme Ehrung für das verlorene Leben. Gleichzeitig erinnert er die Öffentlichkeit daran, dass hinter jeder Unfallstatistik ein Mensch, eine Familie und ein unwiederbringlicher Verlust stehen. Die Behörden hoffen, dass das Mahnmal zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr beiträgt.






