Funkel rät El Mala zu Geduld: "Noch nicht reif für die A-Nationalmannschaft"
Julian SchmitzFunkel rät El Mala zu Geduld: "Noch nicht reif für die A-Nationalmannschaft"
Ex-Kölner Trainer Friedhelm Funkel äußert sich zu Said El Malas Zukunft
Der ehemalige Trainer des 1. FC Köln, Friedhelm Funkel, hat seine Einschätzung zur Entwicklung des Mittelfeldspielers Said El Mala abgegeben. Obwohl der junge Akteur eine Schlüsselfigur in Deutschlands U21-Nationalmannschaft bleibt, rät Funkel zu mehr Geduld, bevor ein Sprung in die A-Auswahl erfolgen sollte. Der Ex-Coach nahm zudem zu Kölns Klassenerhalt und dem Abstiegskampf zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC St. Pauli Stellung.
Said El Mala wird in den kommenden EM-Qualifikationsspielen der U21 auflaufen und in den entscheidenden Partien um die Turnierteilnahme von Beginn an dabei sein. Parallel dazu erhielt Lennart Karl, ein weiteres großes Talent, nach überzeugenden Leistungen für den FC Bayern München in Bundesliga und Champions League erstmals eine Nominierung für die A-Nationalmannschaft.
Funkel betont, dass El Mala im Gegensatz zu Spielern wie Karl noch über zu wenig internationale Erfahrung verfüge. Er riet dem Mittelfeldspieler, eine weitere Saison in Köln zu bleiben, um an seiner körperlichen Stärke und Konstanz in Zweikämpfen zu arbeiten. Der frühere Trainer hält El Mala zudem für noch nicht reif genug für die anstehende Weltmeisterschaft und plädiert für weitere Entwicklung auf Vereinsebene.
In der Bundesliga wischte Funkel Bedenken hinsichtlich eines Abstiegs des 1. FC Köln beiseite. Allerdings prognostizierte er ein enges Rennen um den Klassenerhalt zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC St. Pauli. Das direkte Duell am letzten Spieltag könnte entscheiden, welche Mannschaft auf Platz 16 oder 17 landet – und damit den Gang in die Relegation oder den direkten Abstieg vermeidet.
El Mala wird seine Entwicklung vorerst bei der U21 fortsetzen und voraussichtlich weiterhin für Köln auflaufen. Funkels Analyse unterstreicht zwar das Potenzial des Mittelfeldspielers, mahnt aber zur Geduld. In der Bundesliga hingegen dürfte der Abstiegskampf zwischen Wolfsburg und St. Pauli bis zum Schluss spannend bleiben.






