Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel zieht Bilanz: 365 Einsätze und große Pläne für die Zukunft
Lotta HofmannFreiwillige Feuerwehr Sprockhövel zieht Bilanz: 365 Einsätze und große Pläne für die Zukunft
Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel hält Jahresdienstversammlung ab
Am 28. März 2025 fand die jährliche Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sprockhövel statt. Die Verantwortlichen blickten auf ein ereignisreiches Jahr 2024 zurück, in dem die Einsatzkräfte zu 365 Einsätzen ausgerückt waren. Besonders hervorgehoben wurden die Schwerpunkte Ausbildung und Nachwuchsgewinnung. Zudem wurden langjährige Mitglieder geehrt und die Zukunftspläne der Wehr diskutiert.
Während der Versammlung dankte Bürgermeisterin Sabine Noll den Feuerwehrleuten für ihr Engagement. Sie kündigte an, dass die notarielle Beurkundung für das Grundstück der neuen Feuerwache bald erfolgen werde. Auch der stellvertretende Wehrleiter, Mario Rosenkranz, richtete Worte des Dankes an die Mannschaft und informierte über den geplanten Aufbau eines neuen Rettungsdienst-Stützpunkts.
Im vergangenen Jahr absolvierte die Feuerwehr 365 Einsätze, was etwa 7.500 Personaleinsatzstunden entspricht. Die Ausbildung blieb ein zentrales Anliegen: Die Kameradinnen und Kameraden absolvierten rund 2.100 Ausbildungsstunden – das entspricht 260 vollen Arbeitstagen. Die Bezirksregierung erteilte kürzlich eine Ausnahmegenehmigung, die bestätigt, dass die Freiwillige Feuerwehr weiterhin ohne hauptamtliche Kräfte auskommt.
Markus Neuhaus, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, betonte in seiner Rede die wachsende Bedeutung des Zivil- und Katastrophenschutzes angesichts globaler Krisen. Die Wehr unterstrich zudem ihren inklusiven Ansatz und heiß alle Interessierten willkommen – unabhängig von Herkunft oder Fähigkeiten. Aktuell engagieren sich 64 Jugendliche in der Jugend- und Kinderfeuerwehr, wo sie wichtige Grundlagen erlernen.
Mehrere Mitglieder wurden für ihre langjährige Treue ausgezeichnet, darunter Peter Henrichs, Martin van Well, Bruno Grob, Timo Schardt und Heinz-Günter Sirrenberg.
Die Versammlung unterstrich das Bekenntnis der Feuerwehr zu Ausbildung, Nachwuchsarbeit und Bürgersicherheit. Mit dem geplanten Neubau der Feuerwache und der fortlaufenden Unterstützung durch die Kommunalpolitik bereitet sich das Team auf ein weiteres anspruchsvolles Jahr vor. Die erteilte Ausnahmegenehmigung sichert zudem das bewährte Modell der Freiwilligen Feuerwehr – ohne den Bedarf an hauptberuflichen Kräften.






