Feuerwehren im Ennepe-Ruhr-Kreis diskutieren Krisenbewältigung und Zukunftspläne
Lukas RichterFeuerwehren im Ennepe-Ruhr-Kreis diskutieren Krisenbewältigung und Zukunftspläne
Die 41. Kreisdelegiertenversammlung des Feuerwehrabschnitts Ennepe-Ruhr fand in Herdecke statt. Insgesamt nahmen 137 Delegierte aus kommunalen und Werkfeuerwehren an der Veranstaltung teil. Führende Vertreter sprachen über die Herausforderungen und Erfolge der Feuerwehren und Rettungsdienste.
Sebastian Arlt, der neu ernannte Landrat, eröffnete die Konferenz. Er betonte seine persönliche Verbundenheit mit der Feuerwehr und bezeichnete sich als überzeugter Fürsprecher ihrer Arbeit.
Rolf-Erich Rehm, der Verbandspräsident, verwies auf die Schwierigkeiten der vergangenen Jahre. Er nannte die Hochwasserkatastrophen, den Krieg in der Ukraine sowie mögliche Energiekrisen als zentrale Sorgen. Rehm lobte zwar den Fortschritt beim neuen Rettungsdienstzentrum, kritisierte jedoch mangelnde Vorbereitungen auf Krisen wie Pandemien oder Stromausfälle.
Matthias Jansen kündigte an, dass die diesjährige Ehrungsveranstaltung in Sprockhövel stattfinden wird. Gemeinsam mit Markus Neuhaus, den beiden Vizepräsidenten, bezeichnete er das Rettungsdienstzentrum als eine entscheidende Investition für die Zukunft des Kreises. Nils Abbink, der Kreisjugendfeuerwehrwart, berichtete, dass die Mitgliederzahl der Jugendfeuerwehr trotz der Pandemie stabil bei 453 geblieben sei.
Die Versammlung diente den Delegierten als Plattform, um die Rolle der Feuerwehr bei der Bewältigung aktueller und künftiger Herausforderungen zu diskutieren. Als positive Entwicklungen wurden die Pläne für das neue Rettungsdienstzentrum und die konstante Jugendarbeit hervorgehoben. Politische Unterstützung wurde als unverzichtbar für die weitere Entwicklung betont.
