FernUni Hagen eröffnet Hightech-Hub für virtuelle Zusammenarbeit und 3D-Innovationen
Lotta HofmannFernUni Hagen eröffnet Hightech-Hub für virtuelle Zusammenarbeit und 3D-Innovationen
FernUniversität in Hagen eröffnet innovatives „Immersive Collaboration Hub“ mit Spitzentechnologie
Die FernUniversität in Hagen hat ein neues Immersive Collaboration Hub eröffnet – eine hochmoderne Einrichtung, die mit modernster Technologie ausgestattet ist. Zu den verfügbaren Werkzeugen gehören VR-/AR-Brillen, holografische Displays und leistungsstarke 3D-Scanner. Sowohl Studierende als auch lokale Unternehmen können diese Ressourcen nun für digitale Projekte und Forschungsvorhaben nutzen.
Das Hub wurde von Prof. Thomas Ludwig konzipiert, der an der Universität den Lehrstuhl für Bildungstechnologien der digitalen Transformation leitet. Die Finanzierung erfolgte vor allem durch das Land Nordrhein-Westfalen, wodurch die Umsetzung des Projekts gesichert werden konnte.
Innen erwarten die Besucher Hochleistungsgeräte, darunter ein Ganzkörper-Scanner, der in wenigen Sekunden über 200 Aufnahmen erstellt. Diese Scans ermöglichen die Erstellung präziser 3D-Modelle für virtuelle Avatare. Ein holografisches Display projiziert zudem realistisch wirkende 3D-Abbilder von Objekten oder Personen und verstärkt so das immersive Erlebnis.
Neben VR- und AR-Anwendungen umfasst das Hub leistungsfähige Rechensysteme, 3D-Drucker und Photogrammetrie-Scanner. Spezielle Arbeitsplätze erlauben es Nutzern, 3D-Inhalte zu entwickeln und zu verfeinern. Die Einrichtung steht nicht nur der Universität offen – auch lokale Firmen und Bildungseinrichtungen können ihr Potenzial erkunden, wobei bereits erste Kooperationen bestehen.
Das Hub ist Teil eines größeren Netzwerks aus Start-ups, Multiplikatoren und neuen Unternehmensgründungen. Uni-Präsidentin Prof. Ada Pellert bezeichnet es als „wichtige Bereicherung für die FernUniversität“, die die Möglichkeiten digitaler Innovation deutlich erweitert.
Das Immersive Collaboration Hub ist nun an der FernUniversität in Hagen in Betrieb und bietet fortschrittliche Technologien für Bildung und Wirtschaft. Lehrende, Studierende und externe Partner können die Ausstattung für Forschung, Schulungen und Entwicklungsprojekte nutzen. Ziel der Initiative ist es, die Verbindung zwischen der Universität und der regionalen Gemeinschaft zu stärken.






