Essener Regattatribüne verzögert: Mobile Lösungen retten die Saison 2026
Julian SchmitzEssener Regattatribüne verzögert: Mobile Lösungen retten die Saison 2026
Verzögerungen beim Bau der Regattatribüne in Essen zwingen zu Planänderungen für die Saison 2026
Die Bauverzögerungen an der festen Tribünenanlage am Essener Regattastandort haben die Veranstalter dazu gezwungen, ihre Pläne für die Saison 2026 anzupassen. Die permanente Konstruktion wird nicht rechtzeitig fertiggestellt, doch mit den betroffenen Vereinen wurde eine Übergangslösung vereinbart. Mobile Tribünen sollen ab Anfang Mai bei den wichtigsten Veranstaltungen für ausreichend Sitzplätze sorgen.
Das Fertigteilwerk, das die Betonelemente für die Tribüne herstellt, kann täglich nur zwei Sitzreihen produzieren. Aufgrund dieses langsamen Fortschritts wird die Anlage bis zum Saisonstart Anfang Mai 2026 nicht einmal teilweise fertiggestellt sein. Dennoch bleibt der Zeitplan für die vollständige Fertigstellung der festen Tribüne im frühen Jahr 2027 unverändert.
Um die Lücke zu schließen, haben der Essener Sport- und Bäderbetrieb (SBE) und die städtische Gesellschaft GVE (GVE) eine Alternative ausgearbeitet: Mobile Tribüneneinheiten werden speziell an Wettkampfwochenenden aufgestellt. Die ersten dieser Provisorien sollen rechtzeitig zum Internationalen Frühjahrsregatta und zum Internationalen Deutschland-Pokal im Kanupolo – beide Anfang Mai geplant – einsatzbereit sein.
Die betroffenen Vereine wurden am Freitag, dem 27. März 2026, über die Änderungen informiert. Alle Beteiligten haben seitdem den angepassten Plänen zugestimmt, sodass die Veranstaltungen wie vorgesehen stattfinden können.
Die temporären Sitzplätze bleiben nur während der Wettkämpfe bestehen, eine dauerhafte Lösung steht erst ab 2027 zur Verfügung. Vereine und Veranstalter haben den Plan akzeptiert, sodass die Saison ohne weitere Unterbrechungen stattfinden kann. Die mobilen Tribünen werden bis zur Fertigstellung der festen Anlage die notwendige Kapazität für Zuschauer bieten.






