Essen rüstet 14.000 Laternen auf LED um – und spart Millionen
Essen plant eine umfassende Modernisierung seiner Straßenbeleuchtung: Rund 14.000 Laternen sollen mit energieeffizienten LEDs nachgerüstet werden. Die Maßnahme ist Teil der Bemühungen der Stadt, angesichts der durch Russlands Krieg in der Ukraine gestiegenen Energiepreise die Kosten zu senken. Bei Genehmigung des Projekts werden die Arbeiten voraussichtlich 18 Monate in Anspruch nehmen.
Aktuell betreibt Essen mehr als 55.000 Lichtpunkte, von denen bereits 36 Prozent mit LED-Technik ausgestattet sind. Durch die Nachrüstung werden ältere Leuchtkörper, die jeweils 53 Watt verbrauchen, durch LEDs mit einem Verbrauch von nur 12 Watt ersetzt – eine Energieersparnis von 41 Prozent. Trotz des geringeren Stromverbrauchs bieten die neuen LEDs dieselbe Helligkeit wie die bisherigen Lampen.
Die geschätzten Kosten des Projekts belaufen sich auf 3,8 Millionen Euro, wobei jeder Umrüstsatz zwischen 256 und 271 Euro kostet. Die modernisierten LEDs sollen etwa 20 Jahre halten und so die langfristigen Wartungskosten verringern. Bevor die Arbeiten beginnen können, muss der Essener Stadtrat den Plan jedoch noch in einer Sitzung am 28. August billigen.
Sobald das Projekt grünes Licht erhält, wird die Umrüstung in den kommenden 18 Monaten erfolgen. Der Wechsel zu LEDs wird nicht nur den Energieverbrauch senken, sondern auch die Ausgaben der Stadt reduzieren. Zudem sind die neuen Leuchten auf eine Lebensdauer von zwei Jahrzehnten ausgelegt, was künftige Austauscharbeiten minimiert.






