06 June 2026, 22:05

Essen gestaltet zwei Plätze klimafreundlich um – Bürger können mitreden

Klimaresilienter Revitalisierung öffentlicher Räume in der Stadt Essen - Aktueller Stand

Essen gestaltet zwei Plätze klimafreundlich um – Bürger können mitreden

Essen treibt die Pläne zur Neugestaltung zweier öffentlicher Plätze im Rahmen eines Bundesprogramms zur Klimafolgenanpassung voran. Das städtische Projekt „Raum fürs Klima“ konzentriert sich auf den Marktplatz in Überruhr-Hinsel und den Giebelplatz auf der Margarethenhöhe. Nun sind die Anwohner aufgerufen, ihre Ideen für die Umgestaltung einzubringen.

Das Vorhaben startete im Februar 2023, als der Essener Stadtrat beschloss, sich dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ anzuschließen. Ursprünglich wurden drei Standorte ausgewählt: der Marktplatz in Überruhr-Hinsel, der Borbecker Marktplatz und der Giebelplatz. Eine Machbarkeitsstudie ermittelte später konkrete Klimaschutzmaßnahmen für die jeweiligen Flächen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Pläne für den Borbecker Marktplatz wurden inzwischen verworfen. Bedenken wegen des Verlusts von Parkplätzen führten zum Ausschluss des Standortes aus dem Projekt. Die beiden verbleibenden Flächen werden jedoch nach „Variante 2“ umfassend umgestaltet – eine Voraussetzung, um Bundesfördergelder zu erhalten.

Aktuell arbeitet das Projektteam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) daran, die Ergebnisse der Studie final zu bewerten. Rückmeldungen aus Gremien, öffentlichen Veranstaltungen und der Förderstelle fließen in die nächste Phase der Detailplanung ein.

Anwohner sind eingeladen, ihre Vorschläge für die Neugestaltung beizusteuern. Ihre Anregungen werden die Umwandlung des Marktplatzes in Überruhr-Hinsel und des Giebelplatzes maßgeblich prägen.

Die beiden ausgewählten Plätze erhalten umfassende Aufwertungen, um ihre Klimaresilienz zu stärken. Mit dem Abschluss der Bürgerbeteiligung und der fachlichen Prüfungen beginnt die detaillierte Planung. Ziel der Stadt ist es, durch das Projekt nachhaltigere und anpassungsfähigere urbanen Räume zu schaffen.

Quelle