Erkelenz: Krankenhaus modernisiert IT für digitale Patientenversorgung und KHZG-Anforderungen
Lukas RichterErkelenz: Krankenhaus modernisiert IT für digitale Patientenversorgung und KHZG-Anforderungen
St.-Hermann-Josef-Krankenhaus Erkelenz rüstet IT-Infrastruktur für wachsende digitale Anforderungen auf
Das private St.-Hermann-Josef-Krankenhaus in Erkelenz, ein akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen, hat seine IT-Infrastruktur modernisiert, um den steigenden digitalen Anforderungen gerecht zu werden – insbesondere im Hinblick auf das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG). Die Lösung sollte skalierbar, sicher und platzsparend sein.
Das Krankenhaus betreibt 600 Arbeitsplatzrechner, die mit 100 Servern vor Ort vernetzt sind. Diese verarbeiten große Datenmengen, vor allem aus dem Picture Archiving and Communication System (PACS), Laborsystemen und Patientakten. Um diese Last zu bewältigen, wurde eine dezentrale Edge-Computing-Lösung auf Basis des IS-1 Edge Row Type 4 von Schäfer IT-Systems implementiert.
Das System besteht aus vier Serverschränken mit zwei integrierten SideCoolern und bietet eine Leistung von 30 kW. Durch die Trennung in Kalt- und Warmgänge stehen 139 bzw. 155 nutzbare Höheneinheiten (HE) sowie 32 vertikale Einheiten in den Trennwänden zur Verfügung. Dank des kompakten Designs benötigt die Anlage nur einen einzigen Raum, was dem Krankenhaus mehr Flexibilität bei der Raumnutzung ermöglicht.
Die Infrastruktur umfasst ein Löschsystem, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), Stromanschlüsse, eine platzsparende 19-Zoll-Stromverteilung, Kühlung sowie Rack-Monitoring. Sämtliche Daten werden gespiegelt, um redundante Backups zu gewährleisten – für hohe Verfügbarkeit und Sicherheit. Schäfer IT-Systems und der IT-Dienstleister netgo realisierten das Projekt als schlüsselfertige Lösung und übernahmen Planung, Fertigung, Installation sowie die Inbetriebnahme vor Ort.
Die neue IT-Infrastruktur bereitet das Krankenhaus auf zukünftige Entwicklungen wie digitale Patientenakten und Pflegedokumentation vor. Die skalierbare Architektur und der robuste Datenschutz erfüllen sowohl aktuelle als auch langfristige Anforderungen. Die Aufrüstung stärkt die Fähigkeit der Einrichtung, die zunehmende Digitalisierung im Gesundheitswesen zu bewältigen.






