E.ON-Chef warnt vor Wiederinbetriebnahme der zerstörten Nord-Stream-1-Pipeline

E.ON-Chef warnt vor Wiederinbetriebnahme der zerstörten Nord-Stream-1-Pipeline
Leonhard Birnbaum, Vorstandsvorsitzender des Energiekonzerns E.ON, hat vor Plänen gewarnt, die beschädigte Pipeline Nord Stream 1 wieder in Betrieb zu nehmen. Gleichzeitig mahnte er Europa zur Vorsicht bei strategischen Energieabkommen mit Russland und bezeichnete das Land seit dessen Invasion in der Ukraine als unzuverlässigen Partner.
Die Pipeline liegt weiterhin still, nachdem Teile nach den Explosionen im vergangenen Jahr mit Ostseewasser volgelaufen sind.
Zu dem aktuellen Zustand von Nord Stream 1 erklärte Birnbaum, die Pipeline sei nicht mehr funktionsfähig. Die Detonationen im September des vergangenen Jahres hatten Abschnitte der Leitung mit Meerwasser geflutet und sie damit unbrauchbar gemacht. E.ON hält zwar weiterhin finanzielle Anteile an der Betreibergesellschaft der Pipeline, doch derzeit ist kein mit dem Konzern verbundenes Unternehmen für deren Betrieb verantwortlich.
Birnbaum betonte, dass es sich dabei nicht nur um ein deutsches, sondern um ein europäisches Problem handle. Er lehnte Diskussionen über eine Wiederinbetriebnahme der sabotierten Pipeline entschieden ab und argumentierte, Russlands Vorgehen in der Ukraine habe gezeigt, dass das Land kein vertrauenswürdiger Energielieferant sei.
Seine Sorgen erstrecken sich auch auf jüngste Drohnen-Sichtungen über deutschen Kraftwerken. Unter Verweis auf die wiederholten russischen Angriffe auf ukrainische Infrastruktur wies er auf die möglichen Risiken ähnlicher Attacken in Deutschland hin.
Nord Stream 1 bleibt nach den Explosionen außer Betrieb, und es gibt keine konkreten Pläne für eine Reparatur. Birnbaums Warnungen spiegeln die allgemeinen Ängste vor Energieunsicherheit und der Bedrohung durch Sabotage an kritischer Infrastruktur wider. Seine Haltung unterstreicht den Wandel in Europas Umgang mit der Abhängigkeit von russischem Gas.

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