08 June 2026, 06:04

Dritter Stern für Lüdenscheids Zukunftsvision im Werkzeugbau

Start für das "Werkzeugbau der Zukunft"

Dritter Stern für Lüdenscheids Zukunftsvision im Werkzeugbau

Kunststoff-Institut Lüdenscheid erhält dritten Stern von Regionale 2025 Südwestfalen für „Werkzeugbau der Zukunft“

Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid wurde von der Regionale 2025 Südwestfalen mit einem dritten Stern für sein Engagement im Forschungsprojekt „Werkzeugbau der Zukunft“ ausgezeichnet. Das Vorhaben zielt darauf ab, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Werkzeug- und Formenbaus in der Region zu sichern. Rund 2,16 Millionen Euro an Fördergeldern stellen das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der EU bereit.

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Die Branche des Werkzeug- und Formenbaus in Südwestfalen steht unter zunehmendem Druck: Unternehmen kämpfen mit steigenden Kosten, engen Lieferfristen, Konkurrenz durch ausländische Produktionsstandorte sowie wachsenden Anforderungen an Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Das Projekt „Werkzeugbau der Zukunft“ wurde ins Leben gerufen, um diese Herausforderungen direkt anzugehen.

Die Initiative bietet Betrieben neue strategische Ansätze, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Geplant sind der Aufbau von Infrastruktur und der Austausch von Fachwissen für digital gestützte Geschäftsmodelle. Ein zentrales Element ist die Schaffung einer digitalen Plattform, auf der Unternehmen Ideen austauschen, Unterstützung erhalten und gemeinsam an zukunftsweisenden Lösungen arbeiten können.

Mit Unterstützung von NRW und dem EFRE übernimmt das Kunststoff-Institut Lüdenscheid die Federführung bei der Modernisierung des Sektors. Ziel ist es, Unternehmen bei der Anpassung zu begleiten und gleichzeitig Produktion sowie Innovation in der Region zu verankern.

Die 2,16 Millionen Euro an Fördermitteln fließen in die Entwicklung digitaler Werkzeuge und gemeinsamer Wissensnetzwerke. Unternehmen in Südwestfalen erhalten Zugang zu Ressourcen, die Effizienz und Nachhaltigkeit steigern sollen. Der Erfolg des Projekts könnte entscheidend dafür sein, ob die Region auch in den kommenden Jahren ein bedeutender Standort für den Werkzeug- und Formenbau bleibt.

Quelle