24 May 2026, 00:13

Drei Personen lösen Bahn-Chaos an der Müngstener Brücke aus

Leichtsinn auf der Müngstener Brücke hat teure Folgen: Polizei und Stadtverwaltung verhängen Kostenbescheide gegen die Täter

Drei Personen lösen Bahn-Chaos an der Müngstener Brücke aus

Drei Personen bei unerlaubtem Betreten der Müngstener Brücke gesichtet

Am Sonntag, dem 8. März, kurz nach Mittag, wurden drei Personen dabei beobachtet, wie sie sich unerlaubt in der Nähe der Müngstener Brücke aufhielten. Ihre Anwesenheit führte zur Sperrung der Bahnstrecke für fast eine Stunde. Rettungskräfte, darunter Polizei und Feuerwehr, rückten aus, um die Lage zu klären.

Augenzeugen hatten die Gruppe – zwei Erwachsene und ein Kind – gegen 12:05 Uhr im gesperrten Gleisbereich bemerkt. Die Strecke zwischen Solingen und Remscheid wurde umgehend stillgelegt, sodass zwischen 12:09 Uhr und 12:50 Uhr kein Zugverkehr möglich war.

Die Bundespolizei leitete gegen die beiden Erwachsenen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Hausfriedensbruchs ein. Später betonte sie, dass Navigations-Apps keinesfalls Warn- oder Verbotsschilder außer Kraft setzen – diese seien stets zu beachten. Der Einsatz selbst verursachte Polizeikosten in Höhe von 99,60 Euro.

Die Feuerwehr Solingen bezifferte ihre Einsatzkosten auf etwa 656 Euro. Die Stadt hat inzwischen einen offiziellen Kostenbescheid nach dem Brandschutzgesetz Nordrhein-Westfalens erlassen. Auch die Wuppertaler Polizeidirektion forderte je 118,50 Euro von den beteiligten Erwachsenen; der Fall befindet sich derzeit im Anhörungsverfahren.

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Unterdessen prüft die Stadt Remscheid noch, ob weitere Kosten geltend gemacht werden. Ein Zeitplan für eine Entscheidung steht bisher nicht fest.

Der Vorfall verursachte erhebliche Behinderungen im Schienenverkehr und führte zu Forderungen mehrerer Behörden. Die Behörden warnen eindringlich vor den Gefahren unberechtigten Betretens von Gleisanlagen. Die Rückforderung der entstandenen Kosten läuft weiterhin gegen die Verantwortlichen.

Quelle