15 April 2026, 18:07

Dortmunder Polizei nimmt Dutzende bei Großrazzia in Brennpunkten fest

Polizeibeamte in Masken und Helmen gehen eine Straße mit parkenden Autos entlang, flankiert von Gebäuden mit Balkonen und Geländern, unter einem klaren Himmel mit Bäumen im Hintergrund.

Dortmunder Polizei nimmt Dutzende bei Großrazzia in Brennpunkten fest

Die Dortmunder Polizei hat eine weitere Phase ihrer langfristigen Sonderpräsenz-Aktion abgeschlossen. Bei der zweitägigen Razzia in kriminellen Brennpunkten der Stadt kam es zu Dutzenden Festnahmen und Verkehrsstrafen. Anwohner lobten im Nachhinein die sichtbaren Bemühungen der Beamten, die Sicherheit zu verbessern.

Die Aktion startete am 26. September mit Kontrollen in der Kampstraße und im Bereich Basecamp. Die Polizei beschlagnahmte rund 70 Fahrzeuge und verhängte über 20 Bußgelder wegen Verkehrsverstößen. Am Folgetag verlagerte sich der Einsatz zum Wall, wo sich die Zahl der dort typischen Fahrzeuge verdreifachte. Zwei Autos wurden wegen erloschener Zulassung sichergestellt, mehrere Fahrer wurden wegen Rasens bestraft.

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Zudem ging die Polizei Meldungen über Ruhestörungen und Körperverletzungen auf dem Wickeder Hellweg nach. Drei Tatverdächtige versuchten zu fliehen, wurden jedoch gestellt, während zwei weitere nun mit möglichen Messerverboten rechnen müssen. Gleichzeitig führten Streifen am Nordausgang des Hauptbahnhofs, am Brügmannplatz und im Stadtgarten zur Festnahme mehrerer Drogenhändler auf frischer Tat.

Bis zum Ende der Operation hatte die Polizei über 350 Personen kontrolliert und etwa 130 Fahrzeuge überprüft. Sie erteilte mehr als 70 Platzverweise, leitete knapp 20 Strafverfahren ein und beschlagnahmte fast 30 Gegenstände.

Die aktuelle Phase der Sonderpräsenz-Aktion läuft bereits seit über zwei Jahren. Ihr Ziel bleibt unverändert: die öffentliche Sicherheit zu stärken und die Kriminalität in Problemgebieten zu senken. Viele Anwohner bedankten sich inzwischen bei der Polizei für ihr kontinuierliches Engagement im Stadtteil.

Quelle