Dieter Hecking fühlt sich vom VFL Bochum brüskiert – und bleibt vorerst ohne Job

Admin User
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Eine Gruppe von Menschen beim Fußballspielen.

Hecking: 'Entlassung in Bochum war respektlos' - Dieter Hecking fühlt sich vom VFL Bochum brüskiert – und bleibt vorerst ohne Job

Dieter Hecking bleibt auch nach seinem überraschenden Abgang beim VFL Bochum ohne Trainerposten. Der erfahrene Coach gab zu, sich vom Verein nicht wertgeschätzt gefühlt zu haben, nachdem man ihm seine Entlassung telefonisch mitgeteilt hatte. Seitdem hat sich die Mannschaft unter seinem Nachfolger Uwe Rösler auf den 10. Platz in der 2. Bundesliga verbessert.

Heckings Abschied kam unerwartet, hatte er doch geglaubt, der VFL Bochum setze auf Kontinuität. Die Entscheidung nannte er "völlig unnötig" und zeigte sich verärgert, dass er die Nachricht nicht persönlich von Verantwortlichen des Vereins erhalten hatte. Trotz des Rückschlags verglich er das Trainerdasein mit einer Sucht und ließ die Tür für eine mögliche Rückkehr offen.

Seit Heckings Abgang hat Rösler die Mannschaft aus einem schwachen Saisonstart geführt. Mittlerweile liegt der VFL Bochum solide im Mittelfeld der Tabelle und zeigt erste Anzeichen der Erholung. Für die Zukunft schloss Hecking Engagements in Saudi-Arabien oder Dubai aus politischen Gründen aus. Stattdessen bevorzugt er Stationen in Europa, wo Deutsch oder Englisch gesprochen wird. Zwar bleibt die Vereinsarbeit sein Hauptaugenmerk, doch schloss er nicht aus, langfristig auch eine Nationalmannschaft zu übernehmen.

Ungewiss bleibt, wie es für Hecking weitergeht – klar ist jedoch seine Präferenz für den europäischen Fußball. Sein ehemaliger Klub hingegen entwickelt sich unter neuer Führung weiter positiv. Die Erfahrungen in Bochum haben den Trainer geprägt und werden seinen Ansatz für künftige Aufgaben beeinflussen.