02 April 2026, 14:07

Deutz AG kämpft mit schwacher Nachfrage und startet 50-Millionen-Sparprogramm

Balkendiagramm, das die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Unternehmen nach Branche und Erholungsstatus zeigt, mit Text, der die wirtschaftliche Erholung angibt.

Deutz AG kämpft mit schwacher Nachfrage und startet 50-Millionen-Sparprogramm

Deutz AG steht vor großen Herausforderungen, da die weltweite Nachfrage nach Baumaschinen und Landtechnik einbricht. Das Unternehmen hat ein Sparprogramm in Höhe von 50 Millionen Euro aufgelegt, um seine Finanzen zu stabilisieren. Anleger erhalten bald einen Einblick in den Stand der Maßnahmen, wenn am 7. November die Quartalszahlen veröffentlicht werden.

In den vergangenen zwei Jahren haben hohe Energiepreise und steigende Betriebskosten die Branche hart getroffen. Viele Unternehmen verschoben Neuanschaffungen und setzten stattdessen auf gebrauchte Geräte. Besonders betroffen war der US-Markt, wo die Importe von Baumaschinen und der Absatz von Agrartechnik 2025 stark einbrachen. Eine leichte Rezession im Bausektor und knappe Budgets bei Landwirten verschärften die Lage – die deutschen Exporte in die USA gingen um 8 % zurück.

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Deutz AG hat reagiert und die Umsatzprognose für 2024 von ursprünglich 1,9 bis 2,1 Milliarden Euro auf etwa 1,8 Milliarden gesenkt. Um die Kosten zu drücken, drosselt das Unternehmen die Produktion, kürzt Verwaltungsausgaben und streicht Stellen. Mit diesen Maßnahmen sollen bis 2026 jährlich 50 Millionen Euro eingespart werden.

Trotz der aktuellen Schwierigkeiten hält das Unternehmen an seiner langfristigen Strategie "Dual+" fest, die bis 2030 einen Umsatz von 4 Milliarden Euro bei einer Gewinnmarge von 10 % vorsieht. Erst kürzlich, am 1. Oktober, übernahm Oliver Neu die Position des Finanzvorstands. Eine am 4. Oktober veröffentlichte Aktienanalyse gab AktionärenMeanwhile Orientierung, ob sie ihre Anteile halten oder verkaufen sollten.

Der anstehende Quartalsbericht von Deutz AG wird mehr über die Fortschritte der Umstrukturierung verraten. Das Unternehmen treibt die drastischen Einsparungen voran, ohne seine Wachstumsziele für 2030 aus den Augen zu verlieren. Investoren und Branchenbeobachter werden die nächsten Schritte genau verfolgen.

Quelle