Deutsche Telekom startet 2-Milliarden-Aktienrückkauf und baut Glasfaser im Ruhrgebiet aus
Julian SchmitzDeutsche Telekom startet 2-Milliarden-Aktienrückkauf und baut Glasfaser im Ruhrgebiet aus
Deutsche Telekom kündigt große Vorhaben für Anfang 2026 an – darunter Aktienrückkauf im Wert von 2 Milliarden Euro und Ausbau des Glasfasernetzes
Die Deutsche Telekom hat zu Beginn des Jahres 2026 eine Reihe bedeutender Schritte angekündigt, darunter ein Aktienrückkaufprogramm über 2 Milliarden Euro sowie den Ausbau der Glasfaserabdeckung. Gleichzeitig passt das Unternehmen die Preise für seine PlusCard an und treibt die Infrastrukturmodernisierung im Ruhrgebiet voran.
Am 5. Januar 2026 startete der Telekommunikationsriese ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 2 Milliarden Euro. Ziel ist es, bis Ende des Jahres eigene Aktien zurückzukaufen. Dies folgt auf ein früheres Programm über 1 Milliarde Euro, das zwischen Anfang 2023 und März 2025 abgeschlossen wurde.
Parallel dazu erweitert die Deutsche Telekom in Bochum ihr Glasfasernetz in Kooperation mit GLASFASER RUHR. Durch die Partnerschaft werden zunächst 30.000 Haushalte angeschlossen, bis Ende 2029 sollen weitere 30.000 hinzukommen. Statt separate Netze aufzubauen, nutzt das Unternehmen bestehende Infrastruktur, um Kosten zu sparen und die Umsetzung zu beschleunigen.
Ab Februar 2026 steigt zudem der Preis für eine zweite PlusCard für Erwachsene um 50 Prozent. Das Unternehmen begründet die Erhöhung mit erweiterten Leistungen, die den höheren Beitrag rechtfertigen sollen.
Der Aktienrückkauf und der Netzausbau unterstreichen die doppelte Strategie der Deutschen Telekom: Während das Unternehmen finanziell gestärkt wird, profitieren Kunden im Ruhrgebiet von besserer Anbindung. Gleichzeitig müssen PlusCard-Nutzer höhere Kosten in Kauf nehmen – allerdings bei verbesserten Leistungen. Die Maßnahmen spiegeln den Spagat zwischen Wachstum und Effizienz wider, den der Konzern aktuell geht.






