DeepL plant milliardenschweren Börsengang in den USA bis 2026
Kölner KI-Übersetzungsunternehmen DeepL bereitet möglichen Börsengang in den USA vor
Das in Köln ansässige KI-Übersetzungsunternehmen DeepL plant nach Informationen aus Kreisen der Branche einen möglichen Börsengang in den USA. Das 2017 gegründete Start-up könnte bereits 2026 an die Börse gehen. Berichten zufolge strebt das Unternehmen eine Bewertung von bis zu fünf Milliarden US-Dollar an – mehr als das Doppelte seines aktuellen Werts.
DeepL hat bereits erste Schritte in Richtung Börsengang unternommen. Wie Bloomberg Ende 2025 berichtete, führte das Unternehmen erste Gespräche mit Finanzberatern über das geplante IPO. Zwar wurde noch keine konkrete Börse genannt, doch der US-Markt gilt als wahrscheinliches Ziel.
Seit seiner Gründung hat das Unternehmen ein rasantes Wachstum erlebt. Nach einer Finanzierungsrunde über 300 Millionen US-Dollar im Mai 2024 stieg die Bewertung von einer auf zwei Milliarden Dollar. Mittlerweile beschäftigt DeepL über 100 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Japan und den USA. Seine KI-gestützten Übersetzungstools werden von Unternehmen und Privatpersonen weltweit genutzt.
Ein erfolgreicher Börsengang würde den allgemeinen Trend von KI-Unternehmen folgen, die nach großen Investitionen streben. Auch der deutsche Konkurrent Black Forest Labs steht in Finanzierungsgesprächen, die das Unternehmen auf etwa vier Milliarden Dollar bewerten könnten. Unterdessen kündigte Nvidia an, bis zu 100 Milliarden Dollar in OpenAI zu investieren, um Rechenzentren und KI-Infrastruktur auszubauen.
DeepLs möglicher Börsengang markiert einen weiteren Meilenstein für die KI-Branche. Das angestrebte Bewertungsziel von fünf Milliarden Dollar unterstreicht das starke Vertrauen der Investoren in die Technologie des Unternehmens. Ein Listing in den USA würde seine Position auf den globalen Märkten weiter festigen.






