Citroën-Händler fordern mehr Planungssicherheit und feste Leasing-Restwerte
Lotta HofmannCitroën-Händler fordern mehr Planungssicherheit und feste Leasing-Restwerte
Rund 300 Händler trafen sich in Köln zur jährlichen Tagung des Verbands der deutschen Citroën-Händler. Die Teilnehmer äußerten Sorgen über sinkende Rentabilität und rückläufige Restwerte bei Gebrauchtfahrzeugen. Mehr als 90 Prozent der Befragten sprachen sich für Leasingmodelle mit herstellergarantierten Rückkaufoptionen oder festen Restwerten aus.
Citroën kündigte erweiterte Garantien von bis zu acht Jahren an – sowohl für Verbrenner- als auch für Elektromodelle. Peugeot präsentierte zudem Pläne für eine kurzfristige Förderaktion, die sich an junge Leasingrückläufer richtet und in Zusammenarbeit mit Stellantis Financial Services (SFS) umgesetzt wird.
Stellantis reagierte mit Zusagen zu vereinfachten Abläufen bei Garantieansprüchen und einer Aufstockung der Außendienstteams. Das Unternehmen versprach zudem konkrete Verbesserungen der Liquidität, wobei ab 2026 mit steigenden Gewinnen zu rechnen sei. Alle drei Marken – Citroën, DS und Peugeot – streben für dieses Jahr einen Absatzschub in Deutschland an, der sowohl Verbrenner als auch Elektrofahrzeuge umfasst.
Auf der Tagesordnung standen außerdem Anpassungen der Händlerverträge und ein überarbeitetes Corporate Design (CD). Die Händler forderten weitere Vereinfachungen bei Garantieprozessen, eine bessere Teileverfügbarkeit und langfristige Planungssicherheit für ihre Erträge.
Die Diskussionen zeigten zentrale Maßnahmen von Stellantis auf, darunter Garantiereformen und finanzielle Unterstützungsprogramme. Nun wird es darauf ankommen, ob diese Schritte in den kommenden Jahren zu einer höheren Rentabilität und effizienteren Abläufen bei den Händlern führen.






