CDU setzt auf Thomas Görtz als Spitzenkandidat für Landtagswahl 2027
Lotta HofmannCDU setzt auf Thomas Görtz als Spitzenkandidat für Landtagswahl 2027
Die CDU hat Thomas Görtz als ihren Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2027 nominiert. Die Entscheidung fiel einstimmig auf einem Kreisparteitag in Nettetal. Görtz, der seit 2022 die Städte Schwalmtal, Viersen und Willich im Bundestag vertritt, bezeichnete die Nominierung als deutliches Zeichen der Unterstützung.
Weitere Kandidaten wurden für benachbarte Wahlkreise aufgestellt, darunter Britta Oellers für Tönisvorst und Krefeld sowie Marcus Optendrenk für Viersen II.
Görtz zog erstmals 2022 bei der Bundestagswahl in den Deutschen Bundestag ein, als er den Wahlkreis 111 mit 38,2 Prozent der Erststimmen gewann. 2025 wurde er wiedergewählt und setzte sich erneut gegen den SPD-Kandidaten durch, der auf 27,1 Prozent kam. Die AfD legte auf 15,4 Prozent zu, während Grüne und FDP an Stimmen verloren. Skandale oder größere politische Verschiebungen haben die traditionell konservative Hochburg der CDU bisher nicht erschüttert.
Auf dem jüngsten CDU-Parteitag betonten Mitglieder Görtz' tiefe lokale Verwurzelung und sein engagiertes Wirken vor Ort. Er selbst sprach von einem "starken Rückenwind" und einem Vertrauensbeweis seiner Parteikollegen. Auf der Tagesordnung standen zudem die kommunale Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinweg sowie die strategische Ausrichtung für den anstehenden Wahlkampf.
Neben Görtz wurden Britta Oellers als Kandidatin für Tönisvorst und Krefeld sowie Marcus Optendrenk für Viersen II nominiert. Die Personalentscheidungen folgen auf eine Reihe lokaler Parteiversammlungen, mit denen die CDU ihre Position vor der Wahl 2027 festigen will.
Görtz bereitet sich nun auf den Landtagswahlkampf vor – gestützt auf das Vertrauen seiner Partei und eine Erfolgsbilanz in der Region. Die Strategie der CDU sieht vor, ihre dominierende Stellung im Gebiet zu halten und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen den Nachbarkommunen zu stärken. Mit den Nominierungen für Tönisvorst, Krefeld und Viersen II ist die Kandidatenschar der Partei für die Region nun komplett.