BTS kehrt mit Arirang zurück – doch Jins Rolle sorgt für Diskussionen
Julian SchmitzBTS kehrt mit Arirang zurück – doch Jins Rolle sorgt für Diskussionen
BTS kehrt mit ihrem fünften Studioalbum Arirang zurück und beendet damit eine fast vierjährige Pause. Die Rückkehr der Gruppe umfasste einen rekordverdächtigen Netflix-Livestream, der über 18,4 Millionen Zuschauer anzog. Doch die Veröffentlichung hat auch Diskussionen unter Fans über die begrenzte Beteiligung von Mitglied Jin am Projekt ausgelöst.
Das Album Arirang ist die erste vollständige Studioproduktion von BTS seit 2020. Es enthält 14 Titel, wobei Swim als Leadsingle fungiert. Fans bemerkten schnell, dass Jin nicht in den Songwriting-Credits aufgeführt wird – eine Seltenheit bei Veröffentlichungen der Band.
Jins verspätete Ankunft beim Songwriting-Camp in den USA war auf Verpflichtungen seiner Solotournee zurückzuführen. Sein Zeitplan kollidierte mit dem Produktionsplan des Albums, was eine vollständige Teilnahme verhinderte. Gesundheitsprobleme schränkten seine Rolle zusätzlich ein und führten dazu, dass er am kreativen Prozess nicht mitwirken konnte.
Kritik kam bald im Netz auf. Einige Fans argumentierten, die Agentur hätte Jins Termine anpassen müssen, um ihn in die Albumentwicklung einzubinden. Andere verwiesen auf seine auffällig steifen Mimik während der Promotions, was Fragen zum Management der Gruppe aufwarf.
Trotz der Kontroverse zeigte Jin auf Social Media seine Unterstützung für das Album. Er veröffentlichte ein Foto mit einem Bildunterschrift, die sich auf den Leadsong Swim bezog.
Die Veröffentlichung des Albums hat die Debatte über die Belastungen durch BTS' anspruchsvolle Tourpläne neu entfacht. Mit Arirang steht die Gruppe nun vor kommerziellem Erfolg – und zugleich anhaltender Kritik an der Einbindung ihrer Mitglieder. Die riesige Zuschauerzahl des Netflix-Livestreams bestätigt indes die ungebrochene globale Strahlkraft der Band.






