Briefwahl zur Rhein-Ruhr-Olympiabewerbung startet bald – Ihre Stimme zählt
Lotta HofmannBriefwahl zur Rhein-Ruhr-Olympiabewerbung startet bald – Ihre Stimme zählt
Bald beginnt die Briefwahl zur Olympiabewerbung der Region Rhein-Ruhr. Die Einwohner:innen in 17 Städten Nordrhein-Westfalens sowie zwei weiteren Standorten entscheiden dann, ob sie die Austragung der Spiele 2036, 2040 oder 2044 unterstützen. Köln führt die Bewerbung an, während die Segelwettbewerbe in Kiel oder Warnemünde stattfinden sollen.
Die Wahlunterlagen werden ab dem 16. März verschickt; bis Ende der folgenden Woche erhalten alle 351.307 Wahlberechtigten ihre Unterlagen. Die Frage lautet: "Unterstützen Sie die Beteiligung unserer Stadt an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele?" Die Wähler:innen müssen mit "Ja" oder "Nein" antworten.
Ein Antrag ist nicht erforderlich, und die ausgefüllten Stimmzettel müssen bis zum 14. April in einen Briefkasten der Deutschen Post eingeworfen werden. Wer bis zum 23. März keine Unterlagen erhalten hat, sollte sich unter der Nummer (0203) 283-987733 an das Wahlamt wenden. Die Auszählung der Stimmen erfolgt am 19. April.
Die Bewerbung umfasst 17 Städte in Nordrhein-Westfalen – Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Monheim, Oberhausen, Pulheim, Recklinghausen und Wuppertal – sowie Markkleeberg in Sachsen.
Das Ergebnis der Abstimmung entscheidet, ob die Region Rhein-Ruhr ihre Olympiabewerbung weiterverfolgt. Eine Entscheidung wird kurz nach der Auszählung am 19. April erwartet. Das Votum hat Auswirkungen auf die Pläne für die Ausrichtung der Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.