Brantner fordert mehr Ukraine-Hilfe und scharfe Russland-Sanktionen
Die Vorsitzende der Grünen, Franziska Brantner, hat zu entschlosseneren Maßnahmen zur Unterstützung der Ukraine aufgerufen. Sie kritisierte jüngste politische Schritte und drängt auf neue militärische und finanzielle Hilfen. Ihre Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem ihre Partei mögliche G7-Hilfen für das vom Krieg gezeichnete Land befürwortet.
Brantner forderte unverzügliche Schritte zur Stärkung der ukrainischen Verteidigung. Sie verlangte frische Waffenlieferungen, schärfere Sanktionen gegen Russland sowie direkte Haushaltshilfen für Kiew. Die Grünen hatten sich bereits positiv zu zusätzlichen G7-Mitteln für den ukrainischen Kriegseinsatz geäußert.
Gleichzeitig betonte sie die Dringlichkeit eines dauerhaften Waffenstillstands im Nahen Osten. Brantner argumentierte, der Konflikt habe das iranische Regime nur gestärkt und es in eine bessere Position gebracht als vor Beginn der Feindseligkeiten. In einer separaten Stellungnahme kritisierte sie Bundeskanzler Friedrich Merz für dessen Lob des diplomatischen Abkommens zwischen Donald Trump und dem Iran.
Die Haltung der Grünen unterstreicht den wachsenden Druck auf konkrete Maßnahmen in der Ukraine-Frage. Brantners Forderungen nach Hilfen und Sanktionen zielen darauf ab, die Sicherheitslage in Europa zu verändern. Ihre Kritik an Merz macht die Spaltungen in der Außenpolitik deutlich.






