25 April 2026, 02:06

Bochumer Forscher revolutionieren grüne Wasserstoffproduktion mit Kreislaufkonzept

Ein stylisches, modernes Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug mit glänzendem schwarzen Finish, beschriftet mit seinen Komponenten einschließlich der Batterie und des Kraftstofftanks, vor einem hellgelben Hintergrund.

Bochumer Forscher revolutionieren grüne Wasserstoffproduktion mit Kreislaufkonzept

Ruhr-Universität Bochum leitet neues Forschungsprojekt für nachhaltigere Wasserstoffproduktion

Unter dem Namen CircuPEM startet die Ruhr-Universität Bochum ein neues Vorhaben, das die Wasserstofferzeugung durch Protonenaustauschmembran-Elektrolyseure (PEM-Elektrolyseure) – eine Schlüsseltechnologie für grünen Wasserstoff – umweltverträglicher gestalten soll. Das Projekt wird mit knapp 2,9 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Ziel des auf drei Jahre angelegten Projekts ist es, die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen in PEM-Elektrolyseuren zu verringern. Durch die Entwicklung eines Kreislaufwirtschaftskonzepts sollen wertvolle Komponenten bestmöglich wiederverwendet werden. Die Koordination übernimmt Julia Marie Vehmeyer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Heinz Nixdorf Institut (HNI) der Universität Paderborn.

Die Arbeit gliedert sich in drei Phasen: Zunächst analysiert das Team die bestehende Wertschöpfungskette. Anschließend werden neue Geschäftsmodelle entworfen und erprobt. Abschließend entstehen praxisnahe Empfehlungen für die Industrie.

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Zu den Partnern zählen das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT), die Direct Matter GmbH sowie Heraeus Precious Metals GmbH & Co. KG. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Innovationswettbewerbs GreenEconomy.IN.NRW, unterstützt vom Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union. Das Projekt läuft bis 2029.

Die Ergebnisse von CircuPEM könnten dazu beitragen, Materialverschwendung in der Wasserstoffproduktion zu reduzieren. Die Handlungsempfehlungen werden Herstellern und politischen Entscheidungsträgern zur Verfügung gestellt. Bei Erfolg könnte der Ansatz einen neuen Standard für das nachhaltige Design von Elektrolyseuren setzen.

Quelle