Betrunkener Fahrer löst nächtliche Verfolgungsjagd auf der A43 aus
Ein 59-jähriger Mann aus Dülmen wurde in den frühen Morgenstunden des Mittwochs festgenommen, nachdem er stark alkoholisiert an einer Autobahnraststätte aufgefunden worden war. Die Polizei hatte ihn zunächst gegen 2:15 Uhr auf der A43 bemerkt und später nach einer Verfolgungsjagd durch mehrere Stadtteile gestoppt.
Der Vorfall begann, als Beamte den Mann in stark angetrunkenem Zustand an der Raststätte entdeckten. Daraufhin stieg er in seinen Nissan und setzte die Fahrt Richtung Dülmen fort – trotz seines Zustands. Die Polizei versuchte, ihn in der Nähe der Anschlussstelle Dülmen anzuhalten, doch der Fahrer ignorierte die Zeichen und das Blaulicht der Streifenwagen.
Der Mann flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit und führte die Beamten auf eine Verfolgungsjagd durch das Dülmener Stadtzentrum, die Borkener Straße, Merfeld und die Bruchstraße. Erst in Lette gelang es der Polizei, das Fahrzeug zu stoppen. Bei der Kontrolle gab der 59-Jährige zu, Alkohol getrunken zu haben.
Der Mann wurde zur Dienststelle in Dülmen gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Sein Auto und die Schlüssel wurden von den Behörden beschlagnahmt.
Ihm drohen nun strafrechtliche Anklagen wegen Trunkenheit am Steuer und der Teilnahme an einem nicht genehmigten Straßenrennen. Das weitere Verfahren stützt sich auf die bei der Festnahme und der Blutentnahme gesicherten Beweise.
