04 May 2026, 22:07

Betrüger täuschen Bankmitarbeiter vor: 76-Jährige verliert Geld durch Fernzugriffs-Falle

Alte weiße Visitenkarte mit handgeschriebenem Vermerk, Empfängername wahrscheinlich vermerkt.

Betrüger täuschen Bankmitarbeiter vor: 76-Jährige verliert Geld durch Fernzugriffs-Falle

76-Jährige aus Meinerzhagen wird Opfer von Betrügern – Polizei warnt vor falschen Bankmitarbeitern und manipulierten E-Mails

Eine 76-jährige Frau aus Meinerzhagen hat Geld verloren, nachdem Betrüger sie dazu gebracht hatten, ihnen Fernzugriff auf ihren Computer zu gewähren. Die Kriminellen gaben sich als Bankmitarbeiter aus und führten unbefugte Transaktionen von ihrem Konto durch. Die Polizei konnte weitere Verluste verhindern, nachdem sie eingeschaltet wurde.

In einem weiteren Fall wurde ein örtliches Unternehmen Opfer von Betrug, als Straftäter die E-Mail-Adresse eines Geschäftspartners manipulierten, um Zahlungen umzuleiten. Beide Vorfälle veranlassen die Behörden nun zu Warnungen: Bankverbindungen sollten stets überprüft und Fernzugriffsanfragen von unbekannten Anrufern abgelehnt werden.

Die ältere Dame hatte einen unaufgeforderten Anruf von Personen erhalten, die vorgaben, Mitarbeiter ihrer Bank zu sein. Sie überredeten sie unter falschen Vorwänden, den Fernzugriff auf ihr Gerät zuzulassen. Nach dem Gespräch stellte sie mehrere hohe, nicht autorisierte Überweisungen und Abbuchungen von ihrem Konto fest.

Sie erstattete umgehend Anzeige, woraufhin Beamte ihre Konten sperrten, um weitere Transaktionen zu stoppen. Die Polizei betonte, dass echte Bankmitarbeiter niemals nach PINs, TAN-Codes oder Fernzugriff am Telefon fragen.

Unterdessen bemerkte ein Unternehmen aus Meinerzhagen den Betrug erst, nachdem der Geschäftsführer direkt mit dem betroffenen Partner gesprochen hatte. Die Täter hatten die E-Mail-Adresse des Partners verändert, um Gelder auf eigene Konten umzuleiten. Die Täuschung flog erst bei einem Abgleich der Unterlagen beider Firmen auf.

Die Behörden raten Unternehmen dringend, unerwartete Änderungen bei Zahlungsdaten genau zu prüfen. Gleichzeitig warnen sie die Bevölkerung davor, sensible Informationen preiszugeben oder bei unerwarteten Anrufen Fernzugriff zu gewähren.

Beide Fälle werden derzeit von der Kriminalpolizei des Märkischen Kreises untersucht. Durch das schnelle Handeln der Frau konnten ihre Verluste begrenzt werden, während die Entdeckung des Betrugs beim Unternehmen weiteren finanziellen Schaden verhinderte. Für Medienanfragen steht die Pressestelle der Polizei für offizielle Stellungnahmen zur Verfügung.

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