24 May 2026, 16:09

Bachmanns M200 revolutioniert Redundanz in kritischen Infrastruktur-Branchen

Redundante Steuerungslösung mit Standardkomponenten

Bachmanns M200 revolutioniert Redundanz in kritischen Infrastruktur-Branchen

Redundanzsysteme setzen sich in kritischen Branchen wie virtuellen Kraftwerken, Wassermanagement und Windenergie zunehmend durch. Die Bachmann Electronic GmbH hat mit dem M200 eine fehlertolerante Steuerungslösung entwickelt, die auf Standardkomponenten setzt, um Kosten zu senken und gleichzeitig die Zuverlässigkeit zu erhöhen.

Das M200-System funktioniert mit zwei unabhängigen, autonom verwalteten Atvise-Scada-Einheiten. Jede davon ist kreuzweise mit beiden Zentraleinheiten (CPUs) verbunden, sodass die Prozesssteuerung auch bei Ausfall einer Komponente kontinuierlich läuft. Die CPUs selbst lassen sich getrennt oder an verschiedenen Standorten montieren, was die Flexibilität der Installation erhöht.

Die Kommunikation zwischen den Komponenten erfolgt über zwei vollständig unabhängige Netzwerke. E/A-Stationen und M200-E/A-Module sind über diese getrennten Pfade verbunden, während die CPUs die Prozessdaten in Echtzeit abgleichen. Das System nutzt das Ethernet-basierte bluecom-Protokoll von Bachmann, das Daten zyklisch und präzise synchronisiert.

Anders als viele Redundanzlösungen erfordert das M200 keine spezielle Netzwerkinfrastruktur. Die einzige zusätzliche Voraussetzung ist eine einzelne Verbindung zwischen den beiden CPUs. Durch den Einsatz von Standardhardware und etablierten Entwicklungstools reduziert Bachmann sowohl die Komplexität als auch die Kosten.

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Das M200 ist so konzipiert, dass es Hardwarefehler schnell ohne spezielle Vernetzung behebt. Dank vorgefertigter Komponenten und einfacher Installation eignet es sich besonders für Branchen mit hohen Verfügbarkeitsanforderungen. Die flexible Platzierung der CPUs und die Doppelnetzwerk-Architektur erweitern zudem den Einsatzbereich für vielfältige Anwendungen.

Quelle