18 April 2026, 02:06

Arnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule für die Region

Schulgebäude mit einem bunten Wandgemälde an seiner Seite, umgeben von einem Zaun, neben einem Schuppen und Bäumen, mit parkenden Fahrzeugen, Strommasten und einem bewölkten Himmel.

Arnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule für die Region

Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule für mehr kulturelle Bildung in der Region

Die Städte Arnsberg und Meschede bringen eine neue interkommunale Jugendkunstschule auf den Weg, um das kulturelle Bildungsangebot in der Region auszubauen. Statt in einem festen Gebäude wird die Schule über ein Netzwerk lokaler Künstlerinnen und Künstler arbeiten und kreative Angebote direkt zu Kindern und Jugendlichen in der gesamten Region bringen.

Das Projekt entsteht mit Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, das es für drei Jahre finanziert. Weitere Unterstützung kommt vom Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e. V., während die beiden Städte selbst etwa ein Drittel der Kosten tragen.

Die Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e. V. aus Schmallenberg, geleitet von Beate Herrmann, begleitet die Gründungsphase. Ihr Team wird mit dem Kunstmobil (KUMO) Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen besuchen, um Ideen für künftige Programme zu sammeln. Insgesamt acht KUMOs – vier in Meschede und vier in Arnsberg – sollen im Einsatz sein und 30-stündige Kulturteilhabe-Angebote schaffen.

Noch in diesem Jahr beginnt die Vernetzung mit Künstlerinnen und Künstlern aus Arnsberg, Meschede und Sundern. Die ersten außerschulischen Aktivitäten auf Basis eines neuen pädagogischen Konzepts starten 2025. Künstlerinnen und Künstler aus der Region sind eingeladen, die Programmgestaltung mitzuprägen.

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Die Jugendkunstschule setzt auf dezentrale kulturelle Bildung und erreicht junge Menschen durch mobile und flexible Formate. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Akteurinnen und Akteuren sowie Einrichtungen soll kreatives Lernen in beiden Städten niedrigschwelliger und zugänglicher werden.

Quelle