Armie Hammers riskantes Hollywood-Comeback mit Citizen Vigilante
Armie Hammer kehrt mit einem neuen Selbstjustiz-Thriller auf die Leinwand zurück
Nach Jahren der Abwesenheit von Hollywood – ausgelöst durch schwere Vorwürfe – wagt Schauspieler Armie Hammer ein Comeback. Sein neuer Film Citizen Vigilante startet am 19. Juni in den Kinos.
Der Streifen, der vergangenen Jahr in Kroatien gedreht und später auf dem American Film Market verkauft wurde, erzählt die Geschichte eines US-Geschäftsmanns im Ausland, der durch seinen Feldzug gegen Kriminelle zu Ruhm gelangt. Regie führt Uwe Boll, ein Filmemacher, der für seine umstrittenen und oft kritisierten Werke bekannt ist.
Boll blickt auf eine lange Karriere mit polarisierenden Filmen zurück, von denen einige in Deutschland sogar verboten wurden. Vanity Fair bezeichnete ihn einst als „den schlechtesten Regisseur der Welt“, und er erhielt sogar den Negativpreis „Worst Career Achievement“ bei den Golden Raspberry Awards. Er selbst vergleicht sich oft mit B-Movie-Legenden wie Roger Corman und Lloyd Kaufman.
Auch Hammers Privatleben sorgte kürzlich für Schlagzeilen: Erst letzte Woche wurde er mit dem Model und Social-Media-Strategin Reagan Newman in einem Restaurant in den Hollywood Hills gesichtet. Seine Karrierepause folgte auf Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe und beunruhigender persönlicher Fantasien, die er stets bestritten hatte. Anklagen wurden nie erhoben.
Mit Citizen Vigilante versucht Hammer nun, seine Schauspielkarriere wiederzubeleben. Der Film kommt nächsten Monat in die Kinos – und wird dank des Rufs des Regisseurs und der Vergangenheit des Hauptdarstellers zweifellos für großes Aufsehen sorgen.






