"Aktion Gurt": Polizei ahndet 73 Verstöße gegen Anschnallpflicht in Hamm
Julian Schmitz"Aktion Gurt": Polizei ahndet 73 Verstöße gegen Anschnallpflicht in Hamm
"Aktion Gurt": Polizei kontrolliert bundesweit Anschnallpflicht
Vom 9. bis 15. März 2026 beteiligten sich Polizeibeamte in mehreren deutschen Bundesländern an der "Operation Seatbelt" – auf Deutsch "Aktion Gurt". Im Rahmen der Kampagne wurde die Einhaltung der Gurtpflicht streng überwacht; Hundertschaften hielten dazu zahlreiche Fahrzeuge an. Auch die Polizei in Hamm schloss sich vergangene Woche der europaweiten Initiative an und kontrollierte allein in ihrem Zuständigkeitsbereich fast 800 Autos.
In Hamm überprüften die Beamten während der Aktion insgesamt 783 Fahrzeuge. Dabei stellten sie 73 Verstöße gegen die Anschnallpflicht fest und verhängten in 69 Fällen sofortige Bußgelder. Bei vier Vorfällen waren Kinder nicht vorschriftsmäßig gesichert – hier erstatteten die Beamten offizielle Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten.
Auch in anderen Regionen wie dem Landkreis Holzminden, Hagen, Gelsenkirchen und Stade fanden Kontrollen statt. Die örtlichen Polizeibehörden hielten dort über 430 Fahrzeuge an, um die Einhaltung der Gurtpflicht zu überprüfen. Die genaue Zahl der Verstöße in allen beteiligten Gebieten steht jedoch noch nicht fest.
Die Aktion war Teil einer europäischen Großkampagne zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, die darauf abzielt, dass Fahrer und Mitfahrer konsequent den Sicherheitsgurt anlegen.
Die Kontrollen führten zu Bußgeldern und offiziellen Meldungen für diejenigen, die gegen die Gurtpflicht verstoßen hatten. Allein die Hammer Polizei überprüfte Hunderte von Fahrzeugen, während andere Regionen ebenfalls zur Durchsetzung der Vorschriften beitrugen. Die Behörden betonen weiterhin, wie entscheidend es ist, dass alle Insassen – insbesondere Kinder – ordnungsgemäß gesichert sind.