Adventsverkauf im Friedensdorf-Laden verdoppelt Spenden für kriegsverletzte Kinder
Jakob WagnerAdventsverkauf im Friedensdorf-Laden verdoppelt Spenden für kriegsverletzte Kinder
Der Friedensdorf-Laden kehrt diesen Winter mit seinem jährlichen Adventsverkauf zurück – und verdoppelt jeden Einkauf
Der Friedensdorf-Laden öffnet wieder seine Türen für den traditionellen Adventsverkauf, bei dem jeder getätigte Kauf im Wert verdoppelt wird. Die von Dragana und Mirko Novakovic unterstützte Initiative hat bereits Tausende Euro für kriegsverletzte Kinder in Krisengebieten gesammelt. In diesem Jahr ist der Laden an den Adventssamstagen in den Clemens-Galerien zu finden, zudem gibt es Auftritte auf lokalen Weihnachtsmärkten.
Ab dem ersten Adventssamstag hat der Laden jeden Samstag von 10:00 bis 15:00 Uhr in den Clemens-Galerien geöffnet. Für jeden verkauften Artikel stocken die Novakovics den Kaufpreis auf – und verdoppeln so die eingenommenen Spenden. Die Aktion zeigt bereits seit Jahren Wirkung: 2020 wurden aus 7.500 Euro so 15.000 Euro, 2021 stieg 10.180 Euro auf 20.360 Euro, und 2022 verdoppelten sich 9.320 Euro.
Zusätzlich zu den regulären Öffnungszeiten ist der Laden am 15. und 16. Dezember auf dem Weihnachtsmarkt „Dorf der guten Taten“ am Fronhof vertreten. Am 16. Dezember gibt es Friedensdorf-Produkte zudem beim Weihnachtsbaumverkauf des City-Autohaus Schönauen in der Friedrichstraße.
Die gesammelten Mittel fließen in die Arbeit des Friedensdorfs für kriegsverletzte Kinder aus Afghanistan, Bergkarabach und von Erdbeben betroffenen Regionen. Uli Preuß, Botschafter der Organisation, betont die dringende Notwendigkeit anhaltender Hilfe in zahlreichen globalen Krisengebieten. Unterstützt wird die Arbeit unter anderem vom Deutschen Roten Kreuz Solingen, das kürzlich den Transport junger Patient:innen zur medizinischen Versorgung organisierte.
Mit verlängerten Öffnungszeiten und Marktpräsenz will der Friedensdorf-Laden die Spenden für bedürftige Kinder weiter steigern. Durch die Verdopplung jedes Einkaufs kommt noch mehr Geld bei denen an, die es am dringendsten brauchen. Die Aktion steht dabei für gemeindegetragene Hilfe – unterstützt von lokalen Ehrenamtlichen.






