70 Jahre Bundespolizei-Fliegergruppe: Vom Pionier zum Sicherheitsgaranten
Jakob Wagner70 Jahre Bundespolizei-Fliegergruppe: Vom Pionier zum Sicherheitsgaranten
Bundespolizei-Fliegergruppe feiert 70-jähriges Bestehen mit Festakt in Sankt Augustin
Die Bundespolizei-Fliegergruppe hat ihr 70-jähriges Jubiläum mit einer Feierstunde an ihrem Standort in Sankt Augustin begangen. Die 1955 gegründete Einheit hat sich zu einem zentralen Baustein des deutschen Sicherheitsgefüges entwickelt. Am 7. Mai 2025 versammelten sich Verantwortliche, um die Leistungen der vergangenen sieben Jahrzehnte zu würdigen.
Die Geschichte der Gruppe begann am 7. Mai 1955 mit der Aufstellung der ersten Hubschrauber-Bereitschaft in Bonn-Hangelar. Bereits wenige Wochen später nahm ein Hiller UH-12B den Betrieb auf. Seither ist die Flotte auf 94 Luftfahrzeuge angewachsen – damit ist die Bundespolizei nach der Lufthansa der zweitgrößte zivile Luftfahrtbetreiber Deutschlands.
Heute unterstützt die Einheit die Bundespolizei und andere Behörden bei Aufgaben wie Grenz-, Bahn- und Seepatrouillen. Ihr Einsatzspektrum reicht jedoch weit über den Routinebetrieb hinaus: Sie leistet Hilfe bei Notfällen und großangelegten Sicherheitseinsätzen.
Beim Jubiläum begrüßte Jérôme Fuchs, Vizepräsident der Bundespolizeidirektion 11, die Gäste in der Flugzeughalle. Später würdigte Olaf Lindner, Präsident der gleichen Direktion, in einer Rede die Erfolge des Fliegerdienstes. Beide hoben die Zuverlässigkeit und Anpassungsfähigkeit der Einheit über die Jahre hervor.
Das Jubiläum unterstreicht die Bedeutung der Fliegergruppe für die deutsche Sicherheitsarchitektur. Mit einer Flotte von 94 Hubschraubern bleibt sie eine unverzichtbare Ressource für Polizei und Katastrophenschutz. Die Feier in Sankt Augustin war zugleich Rückblick auf vergangene Erfolge und Anerkennung der fortwährenden Rolle der Einheit.






