09 May 2026, 20:06

63-Jähriger verliert 40.000 Euro durch gefälschte Finanz-App aus den USA

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen kosten Familien monatlich Hunderte von Dollar.

63-Jähriger verliert 40.000 Euro durch gefälschte Finanz-App aus den USA

Ein 63-jähriger Mann aus Sankt Augustin hat bei einem Online-Investitionsbetrug 40.000 Euro verloren. Der Betrug begann, als er auf ein gefälschtes Finanzangebot in den sozialen Medien hereinfiel. Die Betrüger gaben sich als Mitarbeiter eines bekannten US-amerikanischen Finanzunternehmens aus, um ihn zur Überweisung von Geld zu bewegen.

Das Opfer stieß zunächst auf eine Anzeige, die ungewöhnlich hohe Renditen versprach. Nach seiner Interessebekundung wurde er von einer Person kontaktiert, die vorgab, für ein seriöses US-Finanzinstitut zu arbeiten. Der Betrüger überredete ihn, eine App herunterzuladen, die eine echte Handelsplattform imitierte.

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Sobald die App installiert war, zeigte sie gefälschte Gewinne aus kleinen Anfangsüberweisungen an. Da der Mann die Erträge für echt hielt, wurde er unter Druck gesetzt, eine sechsstellige Summe zu überweisen, um seine vermeintlichen Gewinne auszuzahlen. Misstrauen kam auf, als er Schwierigkeiten hatte, auf das Geld zuzugreifen – bald wurde ihm klar, dass das gesamte Angebot betrügerisch war.

Die Behörden bestätigten später, dass die App aus dem offiziellen Store entfernt worden war. Die Verbraucherzentrale hat inzwischen Leitlinien veröffentlicht, wie unseriöse Handelsplattformen erkannt werden können. Diese sind unter https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/sparen-und-anlegen/so-erkennen-sie-unserioese-onlinetradingplattformen-31474 abrufbar.

Der Fall zeigt die Gefahren unaufgefordeter Anlageangebote in sozialen Medien. Der Verlust von 40.000 Euro des Opfers dient als Warnung, Finanzplattformen vor Geldtransfers genau zu prüfen. Die Polizei ermittelt weiterhin in dem Vorfall in Sankt Augustin.

Quelle