50 Jahre Rheinisch-Bergischer Kreis: Kunstausstellung reflektiert Grenzen und Identität
Jakob Wagner50 Jahre Rheinisch-Bergischer Kreis: Kunstausstellung reflektiert Grenzen und Identität
Rheinisch-Bergischer Kreis feiert 50-jähriges Jubiläum mit großer Kunstausstellung
Unter dem Titel "Kreise öffnen sich" präsentiert der Rheinisch-Bergische Kreis eine umfangreiche Kunstausstellung, die neun regionale Künstler:innen versammelt, um sich mit den Themen Grenzen, Identität und Wandel auseinanderzusetzen. Die Schau ist vom 7. Oktober bis 6. November 2025 zu sehen, die Eröffnung findet am 7. Oktober um 19 Uhr statt.
Die Ausstellung reflektiert die Verwaltungsreform von 1975, die den Kreis neu prägte. Zwar vereinte das 1976 eingeführte neue Wappen Symbole wie den Lindlarer Pferdekopf und die Eichenblätter aus Rösrath, doch behielten die einzelnen Gemeinden ihre ursprünglichen Hoheitszeichen. Die Kunstwerke setzen sich auf unterschiedliche Weise mit dieser Geschichte auseinander.
Claudia Betzin verwandelt Landkarten der Region in fantastische Landschaften – mithilfe von Holzschnittdrucken. Ihre farbigen Flächen verwischen die Grenzen zwischen realen und erfundenen Orten. Michael Wittasseks Installation hingegen spielt mit der Idee verschiebbarer Grenzen und lädt Besucher:innen ein, die festgelegten Kreisgrenzen neu zu denken.
Jutta Dunkels Werk verbindet die lokale Sage vom Zwergenloch in Herrenstrunden mit modernen Themen wie Vertreibung und Zugehörigkeit. Margret Schopkas Videoinstallation erzählt von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Umzug nach Overath und wie die Region ihr künstlerisches Schaffen geprägt hat. Helga Mohls lenkt den Blick auf Bäume mit tiefen historischen Wurzeln und verknüpft so Natur mit der Vergangenheit der Region.
Die Ausstellung ist im Kreishaus während der regulären Öffnungszeiten zu besichtigen: montags bis donnerstags von 8:30 bis 17 Uhr, freitags von 8:30 bis 13 Uhr.
Die Schau untersucht, wie die Reform von 1975 den Kreis veränderte, während lokale Traditionen bewahrt blieben. Mit verschiedenen Medien – von Drucken über Installationen bis hin zu Video – hinterfragen die Künstler:innen, was eine Region eigentlich ausmacht. Bis zum 6. November 2025 können Besucher:innen diese Themen erkunden.






